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medico fordert Entschädigung für Apartheidopfer

Südafrika

medico international fordert für das heutige, demokratische Südafrika von den Unterstützern und Profiteuren des alten Apartheid-Systems Entschuldung und Entschädigung. Im Zentrum der Kritik steht die Deutsche Bank wegen ihres Kreditengagements.

Südafrika hat unmittelbar nach Beendigung der gesetzlichen Apartheid damit begonnen, die Verbrechen der Apartheid aufzudecken. Zur Aufarbeitung der Apartheid, die schon 1973 von der UN-Vollversammlung als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" geächtet wurde, gehörte auch die Aufdeckung der Unterstützer, allen voran deutsche Banken.

Ende 1993, im letzten Jahr der Apartheid, betrug die Auslandsschuld Südafrikas nach Angaben von medico mindestens 25,7 Milliarden US-Dollar. Die deutschen Banken erhoben Anspruch auf 27,5% aller ausländischen Schulden des öffentlichen Sektors.

Die Deutsche Bank gehörte, zusammen mit anderen deutschen Banken, welche dem Apartheidregime Kredite und großzügige Umschuldungen gewährten, zu seinen wichtigsten Finanziers.

medico international verlangt von der Deutschen Bank, das demokratische Südafrika nicht für die Rückzahlung der Altschulden des Apartheidregimes verantwortlich zu machen. Mit Protestmails soll die weltgrößte Bank unter Druck gesetzt werden.

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