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Illegale Jobs in Schlachthöfen aufgedeckt

1500 Verdachtsfälle

Bei Kontrollen in Schlachthöfen und anderen Fleisch verarbeitenden Betrieben haben Arbeitsämter und Hauptzollämter in den vergangenen Wochen mehr als 1.500 Verdachtsfälle von illegaler Beschäftigung und Tarifverstößen festgestellt. Mehr als 200 Arbeitgeber würden verdächtigt, rund 400 Arbeitnehmer ohne die erforderliche Arbeitsgenehmigung beschäftigt zu haben, teilte die Bundesanstalt für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mit. Den betroffenen Arbeitgebern drohten Geldbußen bis zu 500.000 Mark oder Strafanzeigen.

Die Arbeitnehmer müssen den Angaben zufolge mit Geldbußen bis zu 10.000 Mark rechnen. In einem Fall hatten 62 osteuropäische Werkvertragsarbeiter statt der vereinbarten 13,50 Mark über ein Jahr hinweg lediglich 5,75 Mark Stundenlohn erhalten.

Bei den Kontrollen wurden fast 1.200 Arbeitgeber und mehr als 19.000 Arbeitnehmer überprüft. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit erfolgten diese, um vor allem in von der BSE-Krise stark betroffenen Betrieben die Arbeitsplätze zu sichern.

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