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Goldene Palme geht nach Italien

Filmfestspiele Cannes

Der italienische Regisseur Nanni Moretti hat für sein Werk "La stanza del figlio" bei den 54. Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme verliehen bekommen. Der österreichische Regisseur Michael Haneke wurde unerwartet für seinen umstrittenen Film "The Piano Teacher" sogar mit drei Hauptpreisen geehrt.

Der Sieger-Film von Nanni Moretti handelt von einem Psychologen, der den Tauchunfall seines Sohnes überwinden muss. Die Rolle des Psychologen spielt Moretti dabei selbst, mit seinem Werk stach er 22 Mitbewerber beim Kampf um den begehrten Preis aus. Der Regisseur wurde bereits das vierte Mal für die Filmfestspiele in Cannes nominiert, zuletzt nahmen die Italiener 1978 eine Goldene Palme nach Hause.

Haneke nahm für seinen Film "The Piano Teacher" die zweithöchste Anerkennung der Jury, den so genannten "Grand Jury Prize", entgegen. Auch kassierte der Film die beiden Schauspieler-Awards ein, Isabelle Huppert wurde als beste Schauspielerin und Benoit Magimel als bester Schauspieler geehrt. Der Film, in dem sadomasochistische Machenschaften zwischen Klavierlehrerin und Schüler für Aufregung sorgten, wurde von der Jury als "künstlerisches Wagniss" hervorgehoben. "Die Tatsache, dass der Film mit drei Preisen ausgezeichnet wurde, ist unglaublich", so Haneke zur Entscheidung der Jury.

Der Preis für den besten Regisseur wurde zwischen den beiden US-Regisseuren Joel Coen und David Lynch aufgeteilt. Coen erhielt eine Auszeichnung für seine "Film-Noir"-Variation "The Man who wasnt there", während Lynch die Jury mit dem Hollywood-Albtraum "Mulholland Drive" überzeugte. Das Finale zum Filmfestival ging am Wochenende über die Bühne, die Film-Highlights wurden von einer zehn-Personen Jury ausgewählt.

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