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Die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft

NS-Zwangsarbeiter

Die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" wurde im Februar 1999 ins Leben gerufen. Ziel ist, noch lebenden NS-Zwangsarbeitern und anderen Geschädigten des Nazi-Regimes zu helfen. Zudem soll ein Zukunftsfonds für Projekte bereitgestellt werden, die der Völkerverständigung dienen und die weltweite Achtung der Menschenrechte fördern.

Derzeit gehören der Stiftungsinitiative über 6.300 Firmen an. Die Initiative hatte bei den Unternehmen für die Zwangsarbeiter-Entschädigung gesammelt. Diese Sammelaktion verlief jedoch über Monate schleppend. Seit Wochen hat die Stiftungsinitiative ihren zugesagten Fünf-Milliarden-Betrag beisammen. Sie wollte diese Summe aber erst dann in den Entschädigungsfonds einzahlen, wenn Rechtssicherheit vor weiteren Klagen besteht. Dieses Ziel ist nunmehr erreicht. Weitere fünf Milliarden Mark zahlt die Bundesregierung in den Fonds ein.

In der Präambel der Stiftungsinitiative heißt es:

..."Es kann heute nicht darum gehen, allein für die Tatsache der Zwangsarbeit Leistungen zu gewähren. Rechtsansprüche gegen deutsche Unternehmen im Hinblick auf Zwangsarbeit oder Schäden wegen der Verfolgung während der NS-Zeit bestehen nicht. Die Folgen der Einbindung deutscher Unternehmen in nationalsozialistisches Unrecht sind nicht rechtlich zu lösen. Die deutschen Unternehmen sehen aber eine moralische Verpflichtung insbesondere dort, wo Zwangsarbeit unter besonders erschwerten Bedingungen geleistet werden musste oder wo Unternehmen an der Diskriminierung von Menschen mitwirkten, die aus rassistischen Gründen vom NS-Regime verfolgt wurden."

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