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Tarifverhandlungen erfolgreich beendet

Banken

Der Tarifstreit im privaten Bankgewerbe ist beigelegt. Die Vereinte Dienstleistungs-Gewerkschaft (ver.di) und die Arbeitgeber einigten sich in der Nacht zum Dienstag nach über zwölfstündigen Verhandlungen in Frankfurt. Demnach erhalten die rund 470.000 Beschäftigten ab dem 1. Mai dieses Jahres 2,8 Prozent mehr Gehalt, wie eine ver.di-Sprecherin sagte. Für April gibt es eine Einmalzahlung von 280 Mark. Auszubildende bekommen rückwirkend zum 1. April 40 Mark mehr im Monat. Zudem wird für alle Beschäftigten die Schichtzulage erhöht. Alles zusammen ergebe ein Gesamtvolumen von gut drei Prozent.

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des privaten Bankgewerbes waren am Montagnachmittag in die dritte Runde gestartet. Ver.di hatte zu Beginn der Gespräche ein "deutlich besseres Gehaltsangebot" gefordert. Verhandlungsführer Hinrich Feddersen nannte das bisher gemachte Angebot der Arbeitgeber von 2,2 Prozent für 14 Monate eine "reine Provokation". ver.di hatte in der diesjährigen Runde 5,5 Prozent mehr Gehalt gefordert, ferner beschäftigungssichernde Maßnahmen und Verbesserungen bei der Altersteilzeit.

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