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Flughäfen Tegel und Tempelhof dichtmachen

Bürgerinitiative

Die Berliner Bürgerinitiative gegen das Luftkreuz verlangt die sofortige Schließung der innerstädtischen Flughäfen Tegel und Tempelhof. Seit zehn Jahren warne die Initiative vor dem Gefahrenpotenzial dieser beiden Airports, sagte am Freitag ihr Sprecher Johannes Hauenstein. Der Absturz eines Kleinflugzeuges beim Landeanflug auf Tempelhof mache deutlich, dass die Warnungen vor einer Katastrophe berechtigt seien. Das Fehlen jeglicher Notlandeflächen außerhalb der Flughäfen in den Einflugschneisen zeige, dass Tegel und Tempelhof nicht nur eine Gefahr für die Anwohner, sondern auch für die Flugzeuginsassen darstellten.

Studien belegten, dass sich über 70 Prozent der Flugzeugkatastrophen kurz vor der Landung oder kurz nach dem Start ereigneten, fügte Hauenstein hinzu. Im Raumordnungsverfahren für den geplanten Airport Berlin Brandenburg International habe die Flughafen Holding deshalb die Größe der möglicherweise von einer Absturzkatastrophe betroffenen Wohngebiete berechnet. Aktuelle Konsequenzen daraus seien weder von den Flughafenbetreibern noch von der Aufsichtsbehörde unter Verkehrssenator Peter Strieder (SPD gezogen worden, bemängelte Hauenstein.

Strieder schaue dem Anwachsen des Flugverkehrs in Tegel und Tempelhof nicht nur weiterhin tatenlos zu, sondern genehmige auch noch Ausbaumaßnahmen an diesen hochproblematischen und gefährlichen Standorten.

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