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Immer noch nicht genug Nichtraucherabteile

Deutsche Bahn

Bei der Deutschen Bahn gibt es eine klare Maßregel: Beim Kontakt mit dem Kunden wird nicht geraucht. Ansonsten regele sich das Verhältnis von Rauchern und Nichtrauchern über das "kollegiale Miteinander". Beim Angebot für die Kunden geht der Trend hingegen seit Jahren zu größerem Angebot an Nichtraucherplätzen. Doch die Raucher werden auch weiterhin zu ihrem Recht kommen. "Es gibt da Nachfrage", ergänzte der Sprecher. Für Hartmut Buyken vom Fahrgastverband "Pro Bahn" ist die Zahl der Raucherplätze jedoch immer noch zu hoch. "Sind die Nichtraucher voll, gibt es bei den Rauchern meist noch Platz", hat er festgestellt.

Entscheidend für den Anteil der Raucherplätze ist die Durchschnittszeit, die jeder Kunde in den Waggons sitzt. So ist in den S-Bahnen des Nahverkehrs mit seinen schnellen Ein- und Ausstiegen das Rauchen verboten. Im Regionalverkehr hingegen gibt es eigene Plätze für Raucher. Schaue man sich etwa die neuen Doppelstockwagen an, so seien dies aber inzwischen "sehr wenig" Plätze, sagt Bahn-Sprecher Uwe Herz.

Am besten haben es Raucher bei der Deutschen Bahn in den Fernzügen. Gequalmt wird stets an den Zugenden, wo je ein Wagen der ersten und zweiten Klasse für Raucher reserviert ist. Die übrigen Abteile stehen Nichtrauchern zur Verfügung. Wegen der wechselnden Zuglängen gibt allerdings kein festes Verhältnis zwischen Nichtraucher- und Raucherplätzen.

Im ICE 2 sowie den Intercity-Wagen finden die Bahnkunden hingegen noch Raucherabteile, die innerhalb eines Wagens abgetrennt sind. Eine spezielle Belüftung soll die Nichtraucher vor Qualmgeruch schützen. Hartmut Buyken reicht diese Lösung nicht aus. Auch Herz gibt zu: "Man kriegt es mit". Allerdings sei dies nur eine kleine Beeinträchtigung.

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