Friedensbewegung
7000 Atomwaffen in ständiger Alarmbereitschaft
Insgesamt verfügten die Atommächte weltweit über mehr als 20.000 Atomwaffen. Die Entwicklung von Atomwaffen mit kleiner Sprengkraftließen befürchten, daß die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen deutlich sinkt. Wichtigstes Trägersystem für nukleare Gefechtsköpfe sind ballistische Raketen. Die Kampagne kritisiert, dass die USA ihre Offensivkraft nun durch neue Raketenrüstung noch effektiver gestalten möchte.
Hinzu kämen die viel diskutierten Pläne für eine Raketenabwehr und die Einbeziehung des Weltraums in das militärische Aktionsspektrum.
Die Kampagne "Atomwaffen abschaffen" warnt vor der Gefahr eines neuen, hunderte Milliarden teuren Rüstungswettlaufes. Die Geschichte lehre, dass Sicherheit nicht mit der Anhäufung von immer mehr Waffen erzwungen werden könne.
Neben der Umsetzung der bestehenden internationalen Verträge und einer Aufhebung der Alarmbereitschaft für Atomraketen fordert die Friedensbewegung neue Abkommen. Geboten sei der unverzügliche Beginn von internationalen Verhandlungen über die Verhinderung eines Wettrüstens im Weltraum, über ein Produktionsverbot von Spaltmaterialien, über eine Nuklearwaffenkonvention und einen Vertrag zur Abschaffung ballistischer Raketen. Noch könne ein neues Wettrüsten verhindert werden. Die deutsche Bundesregierung müsse in diesem Sinne tätig werden.
Die Kampagne "Atomwaffen abschaffen" wird unter anderem getragen vom Netzwerk Friedenskooperative, der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), vom Deutschen Friedensrat, den Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), der Evangelischen StudentInnengemeinde in Deutschland (ESG), der Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAA), der IG Metall Jugend, der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, den Juristinnen und Juristen gegen Atomwaffen (IALANA), dem Komitee für Grundrechte und Demokratie, der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative und von Pax Christi.
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Am 29. Mai. 2001 unter:
welt-onlineStichworte:
« Stiftungsinitiative will nur 3,6 Milliarden zahlen
Der GAU auf der Schiene fand bei Schönebeck statt »

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