Bundestag

Petitionsausschuss hat mehr Arbeit

Immer mehr Bürger wenden sich mit ihren Sorgen und Nöten direkt an den Bundestag. Die Zahl der Eingaben stieg im vergangenen Jahr im Vergleich zu 1999 um 13 Prozent auf 20.666, geht aus dem Tätigkeitsbericht des Petitionsausschusses für das Jahr 2000 hervor. Die Ausschuss-Vorsitzende Heidemarie Lüth (PDS) übergab den Bericht am Dienstag an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD).

Allein 40 Prozent der Eingaben bezogen sich auf den Bereich Arbeit und Soziales. Deutlich zugenommen hat das Interesse der Bürger an der Änderung von Gesetzen. Die Zahl der Bitten hierzu erhöhte sich von 7.521 im Jahr 1999 auf 11.251 im vergangenen Jahr. 9.415 Eingaben betrafen Beschwerden über die Arbeit von Behörden. Zwar ging diese Zahl leicht zurück. Der Umfang der Beschwerden zeige aber, dass die Verwaltung im Bemühen um mehr Bürgernähe nicht nachlassen dürfe, betonte Lüth.

Bezogen auf eine Million Einwohner kamen aus dem Saarland 102 Petitionen. An der Spitze standen die Brandenburger mit 797 Eingaben je eine Million Einwohner.

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