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Bonner Wissenschaftler wollen an embryonalen Stammzellen forschen

Gentechnik

Ungeachtet der Warnungen von Politikern und Kirchen wollen Wissenschaftler der Universität Bonn offenbar bereits in einigen Wochen mit der Forschung an embryonalen Stammzellen beginnen. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe). Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) wolle die Arbeit der Forschergruppe um den Neuropathologen Oliver Brüstle schnell ermöglichen.

Brüstle sagte der Zeitung: "Der finanzielle Rahmen ist noch offen. Aber das ist ein sehr wichtiges Signal, dass diese Forschung sehr ernst genommen wird." Er wolle so schnell wie möglich mit der Arbeit an embryonalen Stammzellen beginnen, betonte der Mediziner. Entwicklungen von Forscherteams in anderen Ländern zeigten, wie groß die Konkurrenz sei.

Clement hatte am Donnerstag einen intensiven Austausch mit dem Gentechnologie-Institut der Universität Haifa zur Forschung mit embryonalen Stammzellen vereinbart. Das Institut ist eines von dreien auf der Welt, die mit diesen Stammzellen arbeiten. Die Mediziner des neuropathologischen Instituts in Bonn wollen Stammzellen importieren, um damit Therapiemöglichkeiten für Nervenkrankheiten zu erforschen. Ein entsprechender Importantrag liegt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vor.

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