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Berlin feiert die 7. "Fête de la Musique"

Zum Sommeranfang

Mit zahlreichen eintrittsfreien Konzerten feiert Berlin im Juni zum siebten Mal die internationale "Fête de la Musique". Musiker der unterschiedlichsten Stilrichtungen spielen am 21. Juni, dem Tag des Sommeranfangs, auf 44 Open-Air- und 17 Indoor-Bühnen sowie auf den Straßen der Hauptstadt. Dank einer Sondergenehmigung können die Musikanten, ob Laien oder Profis, erstmals von 16 bis 22 Uhr überall in der Stadt akustische - nicht elektronische - Konzerte geben. Als "großen Erfolg" langjähriger Bemühungen bezeichnete Organisatorin Simone Hofmann am Dienstag in Berlin die Durchsetzung dieser Ausnahmeerlaubnis, die den Charakter der "Fête de la musique" als dezentrales Fest in der ganzen Staat unterstreicht.

Auftritte wird es auch in Cafés, Clubs, Kultureinrichtungen, Hochschulen, Kindergärten und Krankenhäusern geben. Insgesamt wird an 61 Schauplätzen musiziert. Über 400 Musikformationen haben sich bisher angemeldet. Hinzu kommen die Spontanauftritte auf der Straße.

Den Auftakt zur Fête macht eine Veranstaltung am 20. Juni ab 19 Uhr in der Kulturbrauerei im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Unter dem Motto "Die Stimmen der Welt" werden Gäste aus Ungarn, Frankreich und Polen auftreten.

Die Idee zur "Fete de la Musique" entstand 1982. Der damalige französische Kulturminister Jack Lang initiierte das erste Musikfest in Paris. Inzwischen wird in über 100 Ländern der Sommeranfang mit einem Internationalen Fest der Musik gefeiert. Für die Zukunft der "Fête de la Musique" in Berlin wünscht Hofmann sich weitere Bühnen in neuen Bezirken der Stadt, die Einbeziehung noch nicht vertretener Musikstile wie Oper, Country, Musical und Heavy Metal sowie finanzielle Planungssicherheit durch die Stadt.

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