headerquote

 

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

"5000 x 5000 wälzt Unternehmerrisiken auf Arbeiter ab"

Volkswagen

Die Volkswagen AG und die IG Metall haben sich am Montagabend noch nicht über das so genannte Projekt 5000 x 5000 einigen können. Weil die Verhandlungspositionen noch "weit auseinander liegen", habe man sich auf eine "Auszeit" verständigt, teilte VW am Montagabend mit. Man sei der Gewerkschaft jedoch entgegen gekommen. Die IG Metall bezeichnete das Angebot dagegen als "Mogelpackung". Die Verhandlungen sollen am 25. Juni in Hannover weitergehen.

Nach den Vorschlägen von VW soll die durchschnittliche Wochenarbeitszeit zwar 35 Stunden betragen, zu denen jedoch 2,5 Stunden für "prozessorientierte Qualifikation" und fünf Stunden für "Programmerfüllung" hinzukommen sollen. Damit ergebe sich je nach Auftragslage eine durchschnittliche Arbeitszeit von 42,5 Stunden pro Woche. Das von VW gewünschte Modell sei die Rückkehr vom Arbeitsvertrag zum Werkvertrag, mit dem ein Großteil der unternehmerischen Risiken auf die Arbeitnehmer abgewälzt würden, sagte der IG-Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel.

Der IG-Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine kritisierte, "die scheinbar offerierte 35-Stunden-Woche entpuppte sich tatsächlich als 42,5-Stunden-Woche." Auf dieser Basis rücke "eine Einigung in weite Ferne". Er beharrte auf einer Arbeitszeit von 35 Stunden. Über Qualifizierungsregelungen könne man weiter reden.

Mit dem Projekt sollen 5.000 zusätzliche Arbeitsplätze zu einem monatlichen Festentgelt von 5.000 Mark geschaffen werden. Vor allem Arbeitslose sollen dadurch Jobs finden.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!