headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Loske wirft NRW unnötige Verzögerung vor

Einwegpfand

Eine Verschiebung der Bundesrats-Entscheidung über das Dosenpfand wäre nach Ansicht des Grünen-Umweltexperten Reinhard Loske eine unnötige Verzögerung. Die Vereinbarung der Regierung in Nordrhein-Westfalen, am Freitag im Bundesrat einen entsprechenden Antrag einzubringen, sei für ihn nicht nachvollziehbar, sagte Loske am Mittwoch im Deutschlandfunk. Wenn jetzt nicht das Pfand-Konzept von Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) komme, trete das "widersinnige" Konzept der alten Bundesregierung in Kraft. Danach würde es ein Zwangspfand auf Bier-, aber nicht auf Cola-Dosen sowie ein Pfand für Weinflaschen geben. Hier müsse sich dann auch Rheinland-Pfalz, das den Trittin-Vorschlag ablehnen will, fragen lassen, ob es seinen Winzern solch ein faules Ei ins Nest legen wolle, betonte Loske.

Zu dem bayerischen Vorschlag eines Mehrweg-Sicherungskonzepts sagte Loske, dieser Kompromissvorschlag bleibe mit einem Mehrweg-Pflichtanteil von 66 Prozent deutlich unter der vereinbarten Quote von 72 Prozent. Zudem gebe es das Modell der freiwilligen Vereinbarung bereits, aber es habe nicht geklappt. Handel und Industrie unterschritten seit 1997 ständig diese Quote. "Die Mehrwegquote befindet sich im freien Fall", sagte Loske.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!