Atomtransporte
Trittin wird Verstoß gegen Naturschutzgesetz vorgeworfen
Trittin hätte den Castor-Transport nach den massiven Protesten von Umweltschützern absagen müssen, meint Wilke. Wanderfalken und Fischadler sind vom Aussterben bedroht und genießen deshalb den höchsten Schutzstatus. Bei Rheinsberg brüten sie in unmittelbarer Nähe des stillgelegten ostdeutschen Atomkraftwerks Rheinsberg.
Der zuständige Horstbetreuer Paul Sömmer, Leiter der staatlichen Naturschutzstation Woblitz, erläutert: "Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet die Störung von besonders geschützten Tieren an ihren Zufluchts-und Vermehrungsstätten – das ist hier vorsätzlich geschehen."
Offenbar berichtete keine Zeitung und kein Nachrichtenmagazin über die Kritik der Umweltschützer. Der zuständige Umweltredakteur einer großen deutschen Tageszeitung soll gesagt haben: "Ich kriege dieses Thema nicht unter – das schaffe ich nicht."
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Am 21. Jun. 2001 unter:
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