Euro-Einführung
Banken bekamen weniger "Schlafmünzen" zurück als erhofft
Rickes bezeichnete die Aktion dennoch als einen Erfolg.
Das noch vorhandene Potenzial an "Schlafmünzen" in deutschen Haushalten sei "nicht unerheblich", sagte Rickes. Es werde ein weiterer Rückfluss von 24 Milliarden Münzen erwartet. 54 Prozent aller Deutschen hätten laut Umfrageergebnis angegeben, an der geplanten zweiten Aktion zum Weltspartag Ende Oktober teilzunehmen. Deshalb rechne er mit einer Rückgabewelle im Oktober, sagte Rickes.
Der Euro-Experte betonte, die rechtzeitige Einzahlung von nicht benötigtem Bargeld auf Konten sei notwenig, um Anfang des nächsten Jahres bei der Euro-Umstellung ein Chaos in den Bank-Filialen zu vermeiden. 36 Prozent der Deutschen wollen sich laut Emnid gleich am 1. Januar 2002 mit dem Euro eindecken. Deshalb würden viele Sparkassen-Filialen am Neujahrstag zwar zumindest für einige Stunden öffnen. Kämen tatsächlich aber alle, die es jetzt sagten, entstünden lange Schlangen vor den Bankschaltern. Rickes wies deshalb darauf hin, dass der Bartausch absolut nicht notwendig sei, da die Restbestände an D-Mark ganz normal im Handel ausgegeben werden könnten. Jeder zweite Bundesbürger wolle dies auch tun.
Euro-Banknoten sollten nach dem Rat Rickes erst in den ersten Tagen des neuen Jahres an Geldautomaten gezogen werden. Allerdings sei nur 62 Prozent der Bevölkerung überhaupt bekannt, dass der Euro ab Januar alleiniges Zahlungsmittel ist. Und nur zehn Prozent wüssten zurzeit, dass die ersten Euro-Münzen bereits am 17. Dezember ausgeben werden. Allerdings werde die dann bereitgestellte Haushaltsmischung im Wert von 20 Mark wohl "das Weihnachtsgeschenk" werden.
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Am 25. Jun. 2001 unter:
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« Abkassieren mit falsch verstandenem "Service"
Keine gesetzliche Quote für Kraft-Wärme-Kopplung »

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