Österreich

Proteste gegen "Weltwirtschaftsforum Osteuropa" erwartet

Österreich hat das Schengener Abkommen über den freien Verkehr von Personen und Waren vorübergehend außer Kraft gesetzt. Seit Montag werden wieder an allen Grenzen Kontrollen durchgeführt, da Proteste von Globalisierungsgegnern gegen das "Weltwirtschaftsforum Osteuropa" in Salzburg erwartet werden.

Zu der Tagung vom 1. bis zum 3. Juli werden in Salzburg Politiker aus Österreich und mehreren Mittel- und osteuropäischen Staaten zusammenkommen, um die wirtschaftliche Entwicklung in der Region und den Europäischen Integrationsprozess zu erörtern. Das "Weltwirtschaftsforum Osteuropa" ist ein Ableger des bekannten Davoser Weltwirtschaftsforums.

Die Grenzkontrollen sollen bis Dienstag nächster Woche dauern und verhindern, dass Demonstranten nach Österreich einreisen. Polizei und ADAC rechnen wegen des einsetzenden Reiseverkehrs mit Behinderungen auch auf den bayerischen Autobahnen gen Süden.

Beim EU-Gipfel in Göteborg hatte es vor kurzem heftige Proteste und Auseinandersetzungen mit der Polizei gegeben. Die schwedische Polizei hatte mit scharfer Munition gezielt auf Demonstranten geschossen. Gummigeschosse seien angeblich nicht verfügbar gewesen.

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