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Betriebsrenten und Vermögensbeteiligung in den Vordergrund

DGB

Die Gewerkschaften wollen in den nächsten Jahren die betriebliche Altersversorgung und die Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivkapital zum Gegenstand ihrer Verteilungspolitik machen. So böten etwa Pensionsfonds Beschäftigten in kleinen und mittelständischen Betrieben die Chance, eine eigene betriebliche Altersversorgung aufzubauen, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer am Dienstag in Berlin.

Hier müsse im Rahmen von Tarifverhandlungen nach neuen und innovativen Lösungen gesucht werden. Die Gewerkschaften werden laut Engelen-Kefer die Anlagepolitik der Fonds im Auge haben. Auf jeden Fall müsse der Grundsatz "Sicherheit geht vor Rendite" gelten.

DGB-Vorstandsmitglied Heinz Putzhammer kritisierte, dass momentan nur sieben Prozent aller Arbeitnehmer am Produktivkapital beteiligt werden. Er verwies auf die vielen positiven Erfahrungen, die Beschäftigte in großen Aktiengesellschaften mit Belegschaftsaktien gemacht hätten. Die Gewerkschaften bestünden aber darauf, dass gerade in kleinen und mittleren Unternehmen das Anlagekapital der Beschäftigten "gegen Insolvenz und Substanzverlust" geschützt sei. Diese Regelungen müssten zudem auf betrieblichen oder sogar tarifvertraglichen Vereinbarungen beruhen. Putzhammer sprach sich außerdem für überbetriebliche Beteiligungsformen aus, damit der Großteil der Beschäftigten nicht von dieser Möglichkeit ausgeschlossen bleibe.

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