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Einigung in Rheinland-Pfalz

Tarifgespräche im Einzelhandel

Bei den Tarifverhandlungen im rheinland-pfälzischen Einzelhandel haben sich die Gewerkschaften und Arbeitgeber am frühen Mittwochmorgen geeinigt. Ein Sprecher der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sagte in, es werde für die rund 130.000 Beschäftigten rückwirkend ab 1. Mai durchschnittlich 2,7 Prozent mehr Lohn geben. Für die unteren Einkommensgruppen wurden Beträge vereinbart, die tatsächliche Erhöhungen von bis zu 2,83 Prozent ergeben. Der Vertrag läuft über zwölf Monate.

Weiterhin einigten sich die Verhandlungspartner auf einen "Tarifvertrag zur Betrieblichen Altersvorsorge". Das sei der erste Flächentarifvertrag in Rheinland-Pfalz, der den Rechtsanspruch auf einen Zuschuss des Arbeitgebers zur individuellen Altersversorgung begründet, betonte die Gewerkschaft. Die Höhe dieser Zuzahlung zur so genannten Riester-Rente betrage insgesamt 300 Euro pro Jahr unter Einbeziehung der Vermögenswirksamen Leistungen. Sie werde ab dem 1. Januar 2002 fällig.

Die Verhandlungen hatten sich unerwartet in die Länge gezogen. Ein entscheidender Streitpunkt blieb bis zum Abschluss die Vorstellung der Unternehmer, Frauen während der Mutterschutzfristen keinen Zuschuss zur privaten Altersversorgung zu zahlen. Eine solche Regelung hätte aber einen zentralen Nerv getroffen, betonte, ver.di. 70 Prozent der Mitglieder im Einzelhandel seien Frauen. Auch hier sei eine Einigung erzielt worden, die Benachteiligungen von Frauen ausschließt.

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