Parteispendenskandal
Schröder muss nicht vor Untersuchungsausschuss aussagen
Der SPD-Obmann im Ausschuss, Frank Hofmann, sagte, die Vernehmung des ehemaligen Thyssen-Managers Herbert Brenke habe gezeigt, dass die Entscheidung gegen eine Vernehmung Schröders richtig war. Brenke hatte am Donnerstag vor dem Ausschuss gesagt, dass eine Einflussnahme auf Niedersachsen unsinnig gewesen wäre, weil das Land ein starkes Interesse am Bau der Pipeline gehabt hätte. Daher seien sich Thyssen und Elf darüber einig gewesen, dass die Ölleitung nur in Sachsen-Anhalt zu verhindern war.
Der Obmann der CDU, Andreas Schmidt, wertete die Aussage Brenkes allerdings nicht als Entlastung für Schröder. Es sei "auch im Interesse des Bundeskanzlers", vor dem Ausschuss auszusagen. Die CDU werde erneut beantragen, Schröder zu vernehmen, kündigte Schmidt an.
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Am 28. Jun. 2001 unter:
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