ADAC

Badestrände zum Saisonbeginn kaum belastet

Zum Auftakt der Badesaison erwartet Urlauber an nahezu allen bedeutenden europäischen Stränden ungetrübter Badespaß. Das ergaben Untersuchungen von Meeresbiologen des ADAC an Badestränden des Mittelmeers, der Nord- und Ostsee sowie an den großen Binnengewässern. Dort gebe es kaum Badeverbote, teilte der Automobilclub am Donnerstag in München mit. Einziger Wermutstropfen: Die noch recht niedrigen Wassertemperaturen laden nicht gerade zum Baden ein.

Allgemein wird empfohlen, die offiziellen Badestrände nicht zu verlassen und auf das Baden im Bereich von Hafenanlagen, Kanälen und Flussmündungen zu verzichten. In unmittelbarer Nähe von Flussmündungen sei die Gefahr stärkerer hygienischer Belastungen besonders groß, betonte der ADAC. In Italien sei das Baden um die Mündungen der meisten Bäche und Flüsse herum schon lange gesetzlich verboten. In diesen Bereichen könne es vor allem nach Regenfällen zu Verschmutzungen kommen.

Der ADAC macht Badeurlauber darauf aufmerksam, dass derzeit noch nicht alle Strände regelmäßig überwacht werden und deshalb noch ohne Erste-Hilfe-Stationen oder Sicherheitsdienste sein können. An den katalanischen Stränden in Spanien werde derzeit auf Initiative des deutschen Autoclubs mit dem Anbringen von Informationstafeln begonnen. Auf diesen Tafeln erfahre der Tourist künftig die aktuellen Wassertemperaturen, Sichttiefe, Windrichtung und -stärke, Badegewässergüte sowie die Zeiten der Strandüberwachung durch das Rote Kreuz.

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