headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Eröffnung des 50. Festivals am Freitag in Halle

Händelfestspiele

Die Stadt Halle schmückt sich - für ihren großen Sohn Georg Friedrich Händel (1685-1759) und für Tausende Kenner und Liebhaber seiner Musik, die zu den diesjährigen Festspielen zu Ehren des Meisters erwartet werden. Die 50. Festspiele vom 08. bis 17. Juni sollen ein Fest der Rekorde und Höhepunkte werden. Dafür spricht schon die doppelte Schirmherrschaft von Bundeskanzlers Gerhard Schröder und dem britischen Premier Tony Blair. Der Bundeskanzler hat bereits seine Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung am Freitag zugesagt. Ob an seiner Seite der englische Regierungschef sitzt, ist bislang offen, denn in Großbritannien sind am 7. Juni Parlamentswahlen.

Würdig des Jubiläums ist auch das Festspielprogramm mit 42 Veranstaltungen. Es belegt die langjährige, sich ständig weiter entwickelnde Zusammenarbeit zwischen englischer und deutscher Händel-Forschung und -Pflege. Ein Beispiel dafür ist die Aufführung von Händels Oper "Tamerlano" unter Leitung von Trevor Pinnock im Goethe-Theater Bad Lauchstädt als Dreiländerprojekt zwischen England, Deutschland und Frankreich. Es wird anschließend in London und in Paris zu sehen sein. John Eliot Gardiner dirigiert zu den 50. Händelfestspielen den "Messiah", dargeboten vom Monteverdi Chor und -Orchester, und das Eröffnungskonzert wird von Nicholas McGegan geleitet und getragen vom Chor der Winchester Kathedrale.

Markenzeichen der halleschen Händelfestspiele sind auch 2001 die Opernaufführungen. Nirgendwo auf der Welt können innerhalb von zehn Tagen fünf Operninszenierungen besucht werden. Das hat kein vergleichbares Festival anzubieten. Oratorien und Kammermusiken sind auch anderenorts zu hören. Das Opernhaus Halle steuert als 58. Inszenierung einer Händel-Oper "Rodrigo" bei. Dazu kommen "Radamisto", der Vorjahresbeitrag des Hauses, "Orpheus und Euridike" von Gluck und die szenische Produktion einer Agricola-Oper.

Die halleschen Händelfestspiele haben sich zudem die Förderung junger Nachwuchskünstler auf die Fahnen geschrieben und wollen neben musikalischen Gourmets auch Freunden einfacherer Kost mit populären Angeboten Genuss bereiten. Dazu gehören das beliebte Abschlusskonzert in der Galgenbergschlucht, der Brückenschlag zwischen Barock- und Rockmusik am gleichen Ort, eine FeuerWasserTanzSchau, Händel-Gala und Händel-Brunch, abwechslungsreiche Stadtrundgänge, Exkursionen und nicht zuletzt "Händels open" auf dem halleschen Marktplatz mit einer Vielzahl von Veranstaltungen für Jung und Alt.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!