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Internet-Initiative gegen Rechtsextremismus zieht Bilanz

Fairlink.de

Die im Januar gestartete Jugendaktion fairlink.de gegen Rechtsextremismus im Internet meldet steigendes Interesse an ihrem Online-Angebot. Die Website www.fairlink.de verzeichne derzeit gut 50.000 Besucher monatlich, teilten die Betreiber in Berlin mit. Das Diskussionsportal zum Thema Rechtsextremismus umfasse etwa 1.200 Beiträge. Die Aktion unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Johannes Rau will Jugendliche in ganz Deutschland zur Mitarbeit an Konzepten gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz gewinnen.

Die bisherige Arbeit habe gezeigt, dass es vor allem darum gehen müsse, Aufklärung zu betreiben, betonte die Leiterin der Initiative, Sonja Lahnstein. Wegen der weltweiten Verbreitung von Internetseiten betrachteten die meisten Jugendlichen, die bei der Initiative mitarbeiten, Verbotsaufrufe gegen rechte Inhalte im Internet als naiv, fügte sie hinzu. Als Beispiel für einen offenen Umgang mit dem Thema nannten die Initiatoren das Konzept einer Schülerin für ein Computerspiel, bei dem ein Rechtsradikaler allmählich lernt, seine Vorurteile zu überwinden.

Nach Angaben von fairlink.de arbeiten derzeit bundesweit etwa 70 Jugendliche in 26 so genannten Toleranz-Schiedsrichter-Teams an Projekten zu dem Thema. Sie werden von Pädagogen, Journalisten und Internet-Fachleuten beraten.

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