Greenpeace
EU soll Importverbot für "schmutzigen" Strom erlassen
Russland, Tschechien, Litauen und die Ukraine arbeiteten bereits an konkreten Projekten, hieß es. Allein im vergangenen Jahr hätten einer neuen Studie zufolge Tschechien, Ungarn und Polen siebenmal so viel Strom an die Mitgliedsstaaten der EU verkauft wie 1996.
Greenpeace verwies darauf, dass in den nächsten Monaten mit dem tschechischen Atomkraftwerk Temelin ein weiter Risikoreaktor in Betrieb gehen solle, obwohl in Tschechien schon mehr Strom erzeugt als benötigt werde. Für die Temelin-Betreiberfirma CEZ seien Stromlieferungen ins Ausland daher besonders wichtig, um den Strom überhaupt loszuwerden. Greenpeace fordert daher von der
Bundesregierung - wie in Österreich bereits praktiziert - ein Verbot von Strom, der aus Kraftwerken kommt, die keine westlichen Sicherheits- und Umweltstandards erfüllen. Außerdem sollte es eine Kennzeichnungspflicht für Strom geben.
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Am 11. Jul. 2001 unter:
energieStichworte:
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