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Evangelische Kirche: Integration kostet auch Geld

Zuwanderung

Die Finanzierung von Integrationsmaßnahmen ist nach Ansicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, Prüfstein für die gesamte deutsche Zuwanderungspolitik. Die Gesellschaft müsse wissen, was auf dem Spiel stehe, sagte Kock am Mittwoch im Südwestrundfunk (SWR). Wer Ausländer ins Land lasse oder sogar "rein lockt", weil man sie brauche, der müsse auch etwas für deren Integration tun und bereit sein, dafür zu zahlen. Wer den Nutzen von Zuwanderung haben, dafür aber nichts zahlen wolle, der handle geradezu "bigott".

Jenseits aller Nützlichkeitserwägungen aber müsse der Gesellschaft immer bewusst sein, dass die Zuwanderer nicht nur als "Rädchen im Getriebe einer Arbeitswelt" hierher kämen. Wenn es nicht gelinge, sie wirklich als Menschen zu betrachten, dann werde auch die Integration nicht funktionieren. In diesem Zusammenhang betonte der EKD-Ratsvorsitzende, er sei optimistisch, dass es zu einem Konsens der Parteien über die Zuwanderung kommen werde. Das Konzept der Süssmuth-Kommission sei eine gute Basis für eine seriöse Diskussion.

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