Euro-Einführung

Höhere Behördengebühren geplant?

Die Deutschen müssen nach der Einführungen des Euro offenbar mit höheren Gebühren für Amtshandlungen und behördliche Dokumente rechnen. Nach Regierungsplänen seien ab 1. Januar nächsten Jahres bis zu 60 Euro (117,35 Mark) statt 100 Mark für Abstammungs-, Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden sowie Auszüge aus dem Familienbuch zu zahlen, berichtete das Münchner Magazin "Focus-Money" am Mittwoch vorab.

Die Bundesregierung nutze die Einführung des Euro-Bargelds entgegen früherer Aussagen zu Gebührenerhöhungen, kritisierte das Magazin. Bei Amtshandlungen könnten so nach dem Personenstandsgesetz bis zu 17 Prozent mehr Gebühren verlangt werden. Die entsprechende Änderung sei im kürzlich verabschiedeten Sechsten Euro-Einführungsgesetz formuliert.

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