Regionalverkehr NRW

Übereinkunft von Bahn und Land über Metrorapid

Die Vorentscheidung für den Bau des Metrorapid in Nordrhein-Westfalen scheint gefallen. Die Deutsche Bahn AG und das Düsseldorfer Wirtschaftsministerium unterzeichneten am Mittwoch in Frankfurt/Main eine Übereinkunft zum Betrieb der Magnet-Schnellbahn im Ballungsraum Rhein-Ruhr. Danach soll für die Planung und Vorbereitung des Betriebes eine gemeinsame Gesellschaft gegründet werden.

Für den Bau der Ring-Strecke zwischen Dortmund und Düsseldorf wird die Bahn entsprechende Trassenflächen entweder gegen Bezahlung zur Verfügung stellen oder die Infrastruktur in Eigenregie betreiben, wie es in der Vereinbarung heißt. Die Verantwortung für die Finanzierung von Planung und Bau soll beim Land Nordrhein-Westfalen liegen. Doch werde die Bahn das Land bei der Planung "konstruktiv begleiten und unterstützen". Für die Betriebsdauer soll ein Mindestzeitraum von 20 Jahren vereinbart werden.

Das gesamte Projekt hängt von den zum Jahresende erwarteten Ergebnissen der Machbarkeitsstudie des Bundeswirtschaftsministeriums sowie von ergänzenden Studien des Landes NRW ab, wie es weiter heißt. Experten zufolge könnte der NRW-Metrorapid pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Betrieb gehen. Auch Bayern bewirbt sich um eine Magnetschwebebahn-Strecke. Hier ist an eine Trasse zwischen dem Münchner Flughafen und der Innenstadt gedacht.

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