Klimaschutz
Bushs Nein zum Kyoto-Protokoll wird Bumerang für US-Wirtschaft
Auch in Europa würde eine frühzeitige effiziente Klimapolitik zu erheblichen Kosteneinsparungen führen. Der Report geht davon aus, dass die EU zwischen 85 und 95 Prozent ihrer Klimaschutzziele ohne zusätzliche Kosten erreichen könnte. Zur Umsetzung des Kyotoziels müsste die EU bis zum Jahr 2010 lediglich 0,06 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (rund drei Mrd. Euro pro Jahr) aufwenden. Laut WWF ist dies ein "Spottbetrag" für das Budget der 15 EU-Länder. Gleichzeitig würde die EU aber die Wettbewerbsbedingungen für diverse Wirtschaftszweige, wie etwa im Bereich der Energieeffizienz und anderer Technologien entscheidend verbessern. Nebeneffekt wäre eine Verringerung des europäischen Kohlendioxidausstoßes um acht Prozent. In der Folge könnten dadurch Kosten für Technologien zur Reduktion des Sauren Regens gespart werden. Diese Einsparungen deckten wiederum die Aufwendungen zur Erreichung des Kyoto-Ziels.
Oliver Rapf, Referent für Klimaschutz und Energiepolitik von WWF Deutschland, ist überzeugt, dass sich "Bushs Nein zum Kyoto-Protokoll zum Bumerang für die US-Wirtschaft entwickeln wird." Klimaschutz und technische Innovationen gingen Hand in Hand. Je früher Maßnahmen ergriffen werden umso besser, so Rapf. Dadurch könnten sich gerade für europäische und japanische Unternehmen neue Märkte eröffnen, erklärte Kornelis Blok, Co-Autor des EU-Reports. Vor diesem Hintergrund sei es unverständlich, warum Japan immer noch zögere. Alleine aus wirtschaftlichem Interesse müsse Japan das Protokoll ratifizieren und umsetzen. Die WWF-Studien können über die Homepage von WWF International bezogen werden.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 17. Jul. 2001 unter:
arbeitStichworte:
« Blumen und Gesichter aus Theresienstadt
Greenpeace-Aktion gegen "Entsorger" Rethmann »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
- Coaching für Führungskräfte: Jürgen Klopp | Motivation und Erfolg
- Erneuerbare Energien als Zünglein in der Wahl
- Bremen: Schüler in die Camps
- Rot-Rot-Grün verhindern Steuerentlastung
- Nicos Farm: Hilfe für behinderte Kinder
- Muttertag und Vatertag | Kommerz, Bier und Familie
