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Plutonium für Tausende Atombomben könnte verschwunden sein
Fehler in Microsoft-Programm
Das amerikanische Los Alamos National Laboratory hatte den Russen die eigene Software zur Verfügung gestellt, um ein Verschwinden der dortigen Spaltstoff-Bestände zu verhindern. Im Gegensatz zu den Amerikanern, die das Programm auch benutzten, stießen die Russen aber auf den brisanten Fehler.
Anstatt einen bewussten Angriff auf die russische Sicherheit zu vermuten, informierten sie Anfang letzten Jahres ihre Kollegen in Los Alamos. Die empfahlen ein Update der Software - doch Microsoft hatte den Fehler nicht behoben, sondern nur verringert, und dazu noch eine weitere Sicherheitslücke neu eingebaut: Unberechtigte hatten Zugriff auf die Daten.
Während in Russland noch die alten Zettelkästen vorhanden sein müssten, wird es für die USA sehr teuer, wollen sie zumindest einen groben Überblick über ihr Atombombenmaterial zurückerhalten: mehr als eine Milliarde US-Dollar, berichtet die Washington Post. Doch eventuell bereits abgezweigtes Plutonium lässt sich auch mit diesem Kraftakt nicht entdecken.
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Am 17. Jul. 2001 unter:
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« Lkw-Maut kann Umwelt entlasten
Haftbefehl wegen Plutonium-Diebstahls erlassen »
