G8-Gipfel
Der G8-Gipfel ist überschattet von Chaos und einem Todesopfer
Die Polizei bestätigte den Todesfall. Die Umstände sind ungeklärt. Der Spiegel zitiert einen Reuters-Fotografen, die Polizei hätte zwei Schüsse auf den Demonstranten abgegeben und ihn am Kopf getroffen, nachdem der Mann einen Feuerlöscher gegen ein Polizeifahrzeug geschleudert habe. Anschließend sei der Verletzte von einem Polizeiwagen überrollt worden. Weitere Augenzeugen behaupten, Sicherheitskräfte hätten auf den Demonstranten eingeprügelt.
Ein Gerichtsmediziner sei vor Ort, so die Polizei. Die Nationalität konnte er allerdings noch nicht feststellen. Die Regierung Italiens hälts sich zu diesem Todesfall bedeckt.
Der Spiegel zitiert auch die italienische Nachtrichtenagentur ANSA, welche meldete, eine Frau befände sich in Lebensgefahr.
Rund 50 Personen seien schwer verletzt worden, darunter auch mehrere Polizisten, sagte ein Sprecher der Sicherheitskräfte gegenüber SPIEGEL ONLINE.
Demonstranten gelangen am Nachmittag in den Abgesperrten bereich. Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern vor. Die Protestler wehrten sich mit Steinen und anderen Wurfgeschossen.
Die Kämpfe begannen mit den Begrüßungsworten der Politiker. Überall Genua und seinen Vorstädten liegt ein Geruch von brennenden Reifen und Barrikaden in der Luft.
Die friedlichen Demonstranten haben sich weitgehend zurückgezogen. "Wir sind zurück im Camp, da die Situation einfach zu gewalttätig war", sagte ein Sprecher der Initiative "Attac" gegenüber SPIEGEL ONLINE. Friedliche Protestler mit inhaltlichen Ambitionen rücken in den Hintergrund.
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Am 20. Jul. 2001 unter:
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« Japan gibt Bestechung für Walfang zu
Weniger Raver, weniger Müll, wieder viel Zerstörung »
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