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IG Metall und Arbeitgeber verhandeln über "Versorgungseinrichtung Metall"

Altersvorsorge

Die IG Metall will für alle Beschäftigten der Betriebe der Metall- und Elektroindustrie einen Anspruch auf Entgeltumwandlung aus regionalen Tarifverträgen durchsetzen. Das geht aus den "Eckpunkten für eine Versorgungseinrichtung Metall" hervor, die die IG Metall am Freitag in Frankfurt/Main veröffentlichte. In der Mainmetropole kamen am Vormittag Vertreter der Gewerkschaft und des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall zu einem Spitzengespräch über die Altersvorsorge zusammen. Nach Auffassung der IG Metall sollen künftig auch vermögenswirksame Leistungen für den Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge genutzt werden können.

Die Gewerkschaft strebt eine "Versorgungseinrichtung Metall" an, die in Zusammenarbeit mit Gesamtmetall initiiert werden soll. Die Forderung des Arbeitgeberverbands, die Inanspruchnahme einer solchen Einrichtung müsse "absolut freiwillig" sein und der Wettbewerb der Anbieter müsse gewährleistet bleiben, lehnt die IG Metall ab. Diese Entscheidungsfreiheit überfordere die meisten Arbeitgeber und Beschäftigten. "Die Zusammenfassung in einer Einrichtung ermöglicht dagegen niedrigere Kosten und höhere Renten", heißt es in dem Papier.

Die Versorgungseinrichtung - eine Pensionskasse oder ein Pensionsfonds - muss nach den Vorstellungen der IG Metall schlank sein und effektiv arbeiten. Die Gelder sollen durch Fachleute verwaltet werden. Die Vermögensanlage müsse zwar klaren Richtlinien unterliegen, eine Einmischung in konkrete Anlageentscheidungen durch die Tarifvertragsparteien will die IG Metall aber ausschließen. Gleichzeitig forderte die Gewerkschaft die "größtmögliche Absicherung aller Risiken", einschließlich Invalidität und Tod.

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