Entwicklungspolitik
"Armutsbekämpfung wichtiger als freier Handel"
"Handel ist kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck", meinte Hirsch. Er wies im Hinblick auf weitere Handelsrunden darauf hin, dass die Armen nur unzureichend vorbereitet seien, um mit den Industrienationen an einem Tisch zu verhandeln. Die armen Länder hätten immer weniger Geld zur Verfügung, da die Industrienationen ihre Entwicklungshilfe stetig abbauten. 1996 hätte die Entwicklungshilfe noch bei 0,34 Prozent des Bruttosozialproduktes der Industrieländer gelegen. Im Jahr 2000 waren es nur 0,22 Prozent.
Auch würden den Entwicklungsländern enorme Kosten aufgebürdet, um internationale Handelsbedingungen zu erfüllen. Viele Industrieländer forderten zwar den unbeschränkten Handel, knüpften aber strenge Bedingungen an Einfuhren oder verschlössen sich weiterhin den Verbrauchsgütern aus Entwicklungsländern.
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Am 09. Jul. 2001 unter:
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Neuer Tankstellenkonzern entsteht »
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