Wirtschaftsminister in Interessenkollision
Städtetag verlangt Nachbesserungen bei Förderung von KWK-Strom
Die Bundesregierung wollte durch den Ausbau von KWK-Strom die CO2-Emissionen bis 2010 um 23 Millionen Tonnen drosseln. Industrie und Regierung verständigten sich nach zähen Verhandlungen auf die gesetzliche Förderung von KWK-Strom sowie in Ergänzung auf eine Selbstverpflichtung durch die Industrie, weitere Maßnahmen zur CO2-Einsparung vorzunehmen.
Der Gesetzentwurf soll nach Auskunft des Wirtschaftsministeriums am Mittwoch im Kabinett beraten werden. Noch am Dienstagabend wollten Müller und Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) zusammenkommen. Strittig ist insbesondere die Förderdauer. Vertreter der Grünen-Fraktion fordern eine längere bis unbegrenzte Förderung. Articus unterstrich, die Begrenzung der Förderung sei ein großes "Investitionshemmnis".
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Am 15. Aug. 2001 unter:
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