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Sachsen-Anhalt schließt Kooperationsvertrag mit polnischer Region

Mitteleuropäische Verflechtung

Das Land Sachsen-Anhalt und die polnische Hauptstadtregion Masowien wollen künftig eng zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Montag im Beisein von Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) in Schkopau unterzeichnet. Die Woiwodschaft Masowien ist die größte und bevölkerungsreichste Region des Nachbarlandes. Eckpfeiler der Kooperation ist die angestrebte Zusammenarbeit der Buna Sow Leuna Olefinverbund GmbH als 100-prozentiges Tochterunternehmen des US-amerikanischen Chemiekonzern Dow Chemical mit dem größten polnischen Petrochemieunternehmen PKN Orlen. Damit wird ein Schritt zum geplanten europäischen Netzwerk der Chemieregionen vollzogen.

Schröder sagte, die EU-Erweiterung biete "sehr viel mehr Chancen, als gelegentlich angenommen wird". Vor dem Beitritt Polens oder Tschechiens müssten Verflechtungen unter anderem mit Deutschland erreicht werden. So lasse sich der Integrationsprozess ohne Einbrüche vollziehen. Schröder sagte, die Globalisierung sollte politisch, ökonomisch und kulturell gestaltet und "nicht verteufelt werden". In dem Chemiestandort Schkopau mit seinen ausländischen Investoren sieht der Kanzler ein Beispiel dafür, wie sich die Wirtschaft anderen Kulturen öffnet.

Sachsen-Anhalt und die polnische Region wollen auch auf den Gebieten Umwelt, Tourismus, Landwirtschaft, Bildung und Kultur zusammenarbeiten. Ebenso sollen Hochschulkooperationen und die Zusammenarbeit anderer Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen unterstützt werden.

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