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Schröder will Umbau des Gesundheitswesens fortsetzen

500 Milliarden-Bewegung

Die Gesundheitsvorsorge in Deutschland muss sich nach Ansicht von Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) an der immer älter werdenden Bevölkerung orientieren. Schröder sagte am Freitag im tschechischen Franzensbad, eine ältere Gesellschaft brauche "nicht weniger, sondern eher mehr Gesundheitsvorsorge".

Der Kanzler erinnerte daran, dass im deutschen Gesundheitswesen jedes Jahr rund 500 Milliarden Mark bewegt würden. Schröder mahnte, hier müsse es eine bessere Effizienz geben. Die Bundesregierung werde den Reformkurs im Gesundheitswesen fortsetzen. Keinesfalls dürfe es aber zu einem Zwei-Klassen-Gesundheitssystem kommen. Auf eine Operation sechs Monate zu warten, wie dies in einigen anderen europäischen Ländern der Fall sei, "eine solche Situation wollen wir in Deutschland nicht haben", sagte Schröder.

Eine steuerliche Begünstigung so genannter Wellness-Kuren schloss der Kanzler aus. "Ich glaube nicht, dass das geht". Ein Wellness-Urlaub lasse sich von anderem Urlaub "kaum objektiv abgrenzen", sagte er. Es sei aber auch nicht vorgesehen, "neue Beschränkungen zu machen, die zu einem Rückgang in Kurbädern führen würden".

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