Geiselnahme

Rotes Kreuz will Inhaftierte in Afghanistan erneut aufsuchen

Vertreter des Roten Kreuzes wollen in den nächsten Tagen erneut die in Afghanistan inhaftierten Mitglieder der Hilfsorganisation "Shelter Now" besuchen. Sie planen, die Festgenommenen medizinisch umfassend zu untersuchen, sagte der Delegationsleiter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes in Kabul, Robert Monin, am Montag im ARD-Morgenmagazin. Seiner Kenntnis nach dürfen am Montag auch die drei westlichen Diplomaten erneut nach Kabul einreisen und mit den Gefangenen sprechen.

Monin beschrieb den Zustand der festgenommenen vier deutschen und vier ausländischen Nothelfer als "okay". Die Gefangenen seien „sehr froh“ gewesen, am Sonntag erstmals seit ihrer Festnahme vor drei Wochen Besuch bekommen zu haben. Über Einzelheiten ihrer Haftbedingungen und den Stand der Verhandlungen wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Mitarbeiter der Hilfsorganisation werden wegen des Vorwurfs der christlichen Missionstätigkeit in Kabul festgehalten.

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