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Lafontaine verteidigt GlobalisierungskritikerInnen

"Bürger nehmen ihre Sache selbst in die Hand"

Der ehemalige SPD-Chef Oskar Lafontaine (SPD) hat die Proteste von Globalisierungsgegnern wie am Rande des G8-Gipfels in Genua verteidigt. "Der Kapitalismus bedroht die Demokratie. Dagegen müssen wir uns wehren", schrieb Lafontaine in einem Beitrag für die Montagausgabe der "Bild"-Zeitung. Weltweit regierten längst die Finanzmärkte, das Vertrauen der Menschen in die Demokratie schwinde. Dies könne man an der sinkenden Wahlbeteiligung sehen. Deshalb nähmen "die Bürger ihre Sache selbst in die Hand".

Es sei eine logische Folge, dass sich eine außerparlamentarische Opposition bilde, wenn Parlamente und Regierungen versagten, fügte Lafontaine hinzu. Für ihn stünden die Globalisierungsgegner in direkter Folge der Umwelt-, der Friedens- und der Frauenbewegung.

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