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Eröffnung des Jüdischen Museums Berlin abgesagt

Wegen Terroranschlägen

Das Jüdische Museum Berlin wurde nicht wie geplant am Dienstagabend für das Publikum eröffnet. Der Grund seien Trauer und Anteilnahme für die Opfer der Terroranschläge in den USA, sagte eine Sprecherin des Hauses. Man verzichte "nicht aus Sicherheitsgründen" auf die Eröffnung der Dauerausstellung, betonte sie. Ursprünglich sollte das Haus ab 19.00 Uhr und bis 01.00 Uhr früh erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Das Museum hoffe, am Mittwoch ab 10.00 Uhr planmäßig zu öffnen, sagte die Sprecherin. Eine endgültige Entscheidung darüber mache man aber von der "aktuellen Entwicklung der Ereignisse" abhängig. 250 Schüler aus Brandenburg und Berlin besichtigten das Museum am Dienstag noch vor der offiziellen Publikumseröffnung. Brandenburgs Bildungsminister Steffen Reiche (SPD) ist mit der Resonanz auf den "Tag der Schüler" sehr zufrieden: "Über ihre Schülersprecher sollen die Mädchen und Jungen möglichst viel über das Museum erfahren. Wenn sie ihre Mitschüler einladen, in das Jüdische Museum zu fahren, ist das wirkungsvoller, als wenn das die Lehrer oder Politiker vorschlagen." Reiche gibt sich auch überzeugt, dass die Schüler nach einem Besuch im Museum Ansichten von Rechtsradikalen besser widerlegen können. "Das Jüdische Museum ist dafür enorm wichtig."

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