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Solidaritätsdemonstration in Berlin geplant - Muslime verurteilen Terror

Nach den Terroranschlägen in den USA

Deutsche Spitzenpolitiker rufen aus Solidarität mit den Amerikanern zu einer Kundgebung am Freitag in Berlin auf. CDU-Chefin Angela Merkel sagte am Mittwoch in Berlin, diesem Vorschlag hätten alle Fraktionen und Parteien zugestimmt. Geplant seien Ansprachen des Bundespräsidenten und des US-Botschafters. Merkel fügte hinzu, sie erhoffe sich "eine machtvolle Demonstration" Deutschlands mit den Vereinigten Staaten. Die CDU-Vorsitzende sagte: "Amerika hat uns in schweren Stunden geholfen." Jetzt sei es an der Bundesrepublik, jedwede Unterstützung anzubieten.

Die Muslime in Deutschland verurteilen die Anschlagserie in den USA als Angriff gegen Amerika und die gesamte zivilisierte Welt. Der Vorsitzende des Islamrates, Hasan Özdogan, sagte am Mittwoch in Bonn, das mörderische Vorgehen der Drahtzieher der Anschläge sei unvereinbar mit religiösen Grundsätzen. Er fügte hinzu: "Terror hat keine Religion." Der Islam, der im Wortsinne Frieden bedeute, biete Terroristen keine Heimat.

Özdogan rief die Medien auf, sich um eine objektive und differenzierte Darstellung der Geschehnisse zu bemühen und keine "pauschalen Vorverurteilungen und Schuldzuweisungen" vorzunehmen. Der Islamrat erklärte sich "solidarisch mit dem amerikanischen Volk". Als Zeichen dieser Solidarität werde es unter den Muslimen auch Beileidsbekundungen in Form von Gebeten geben.

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