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Schröder trifft Putin und Mubarak

Terrorprävention

Bundeskanzler Gerhard Schröder traf heute nacheinander den ägyptischen Staatspräsidenten Husni Mubarak und den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die Regierungschefs waren sich einig, dass der internationale Terrorismus nur in einer gemeinsamen Anstrengung wirksam bekämpft werden kann. Putin sagte nach dem Gespräch mit Schröder, Terroristen müssten international isoliert und von ihren Finanzierungsquellen abgeschnitten werden. Diese Haltung werde von allen Regierungen der führenden Länder in der Welt geteilt, darunter auch China, mit dem Russland in engen Kontakt stehe.

Wie Schröder hervorhob, bestehe zudem Einigkeit darüber, dass eine Lösung des Nahost-Konflikts wesentliche Bedeutung im Kampf gegen den Terror habe. Wichtig sei insbesondere ein baldiges Treffen von Israels Außenminister Schimon Peres und Palästinenserpräsident Yassir Arafat.

Mubarak wies darauf hin, dass Ägypten die USA bei der Bekämpfung des Terrors unterstütze, weil das Land selbst Opfer von Anschlägen geworden sei. Er warnte aber, ohne eine Lösung des Palästina-Problems werde ein neuer Terrorismus erwachsen, der die weltweite Sicherheit bedrohe.

Der Kanzler bezeichnete Ägypten als Schlüsselland im Kampf gegen den Terrorismus. Es gehe nicht um eine Auseinandersetzung der Religionen oder einen Kampf gegen den Islam, bekräftigte Schröder. Er habe Mubarak aber auch gesagt, dass die Deutschen Amerika uneingeschränkt bei allen Maßnahmen unterstützen würden.

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