Entwicklungshilfe
Welternährungskonferenz appeliert an Politik
Pinstrup-Andersen schlug vor, ein international hochrangig besetztes Gremium zur Ernährungspolitik zu gründen. Die 30 bis 40 Mitglieder sollen in regelmäßigen Abständen Vorschläge für den Kampf gegen Hunger und Armut erarbeiten. Bundespräsident Johannes Rau hatte am Dienstag zur Eröffnung der Konferenz gefordert, den Kampf gegen Hunger an die Spitze der Weltpolitik zu setzen.
Die Bonner Konferenz hat sich nach Angaben der Parlamentarischen Staatssekretärin im Entwicklungshilfeministerium, Uschi Eid, einmütig für eine deutliche Minderung der Exportsubventionen ausgesprochen. Noch immer geben die Industrienationen mit jährlich 350 Milliarden US-Dollar sechsmal so viel für die Stützung ihrer Landwirtschaft wie für die öffentliche Entwicklungshilfe aus. Eid unterstrich, vor allem müssten die strukturellen Ursachen der Unterernährung von weltweit 800 Millionen Menschen angegangen werden.
Kontrovers wurde in Bonn über den Einsatz von Bio- und Gentechnologie in der Landwirtschaft debattiert. Eid sagte dazu, wer allein auf Technik setze, um den Hunger in der Welt zu besiegen, werde scheitern. Die Grünen-Politikerin warnte eindringlich davor, die Möglichkeiten der Gentechnik zu überschätzen. Mit einer gerechteren und marktorientierten Agrarpolitik und einer höheren Kaufkraft in den Entwicklungsländern ließen sich bessere und dauerhafte Erfolge erzielen.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 06. Sep. 2001 unter:
politikStichworte:
« BUND: Abgeordnete sollen nach eigener Verantwortung stimmen
Castor-Transportfirma beantragt für Gorleben längere Frist »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
- Coaching für Führungskräfte: Jürgen Klopp | Motivation und Erfolg
- Erneuerbare Energien als Zünglein in der Wahl
- Bremen: Schüler in die Camps
- Rot-Rot-Grün verhindern Steuerentlastung
