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Antibiotika in Shrimps und Garnelen gefunden

Meeresfrüchte belastet

Sachsen-Anhalts Agrarministerium warnt vor Antibiotikarückständen in Shrimps und Garnelen aus dem Südpazifik. Lebensmittelkontrolleure haben bei Untersuchungen vom Meeresfrüchten aus China und Vietnam wiederholt Spuren von Chloramphenicol gefunden, wie Minister Konrad Keller (SPD) am Mittwoch in Magdeburg mitteilte. Er habe die Vernichtung der Erzeugnisse angeordnet. Den Handel und alle gastronomischen Einrichtungen forderte er auf, ihre Bestände zu überprüfen und belastete Waren aus dem Verkehr zu ziehen.

Bereits seit August 1994 ist nach Kellers Angaben in der Europäischen Union (EU) die Anwendung von Tierarzneimitteln, die das Antibiotikum Chloramphenicol enthalten, für Tiere in der Lebensmittelproduktion verboten. Das Mittel stehe im Verdacht, beim Menschen durch Schädigung des Knochenmarks Anämien auszulösen, die ähnliche Symptome wie Blutkrebs aufweisen. Zudem bestehe die Gefahr, resistent gegen Antibiotika zu werden.

In den erwähnten Ländern werde das Antibiotikum häufig in riesigen Aquakulturen der Garnelen- und Shrimpsaufzucht gegen Krankheiten und als Wachstumsförderer eingesetzt, erklärte Keller. Teilweise würden damit unhygienische Haltungsbedingungen kaschiert. Auch die Europäische Kommission habe bereits reagiert und veranlasst, dass in Verdacht stehende Erzeugnisse nur dann in die Gemeinschaft eingeführt werden dürfen, wenn jede Partie mit negativem Ergebnis untersucht wurde.

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