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Tierschutzbund hofft auf Zustimmung im Bundesrat

Legehennenverordnung

Die neue Legehennenverordnung könnte nach Einschätzung des deutschen Tierschutzbundes in dieser Woche den Bundesrat passieren. Nachdem sich Niedersachsen für die Verordnung ausgesprochen habe, könnte es am Freitag in der Länderkammer eine Mehrheit für den Vorstoß der Bundesregierung geben, teilte der Verband am Mittwoch in Bonn mit. Damit wäre "das wichtigste verbraucher- und tierschutzpolitische Ziel" erreicht: ein Verbot der Käfighaltung von Legehennen.

Nach den Plänen von Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) sollen Legehennen in Deutschland nicht mehr in Käfigen gehalten werden, sondern nur noch in Volieren-, Boden- oder Freilandhaltung. Käfigbatterien sollen ab sofort nicht mehr gebaut werden dürfen, außerdem sollen nicht mehr als neun Hennen pro Quadratmeter gehalten werden. Für bestehende Betriebe sind Übergangsfristen bis 2006 vorgesehen.

Am Freitag will der Bundesrat über den Entwurf der Legehennenverordnung abstimmen. Bisher hatte Niedersachsen gemeinsam mit Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen die Verordnung abgelehnt.

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