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Deutschland, Frankreich und Großbritannien berieten über Kriegseintritt

Kriegsdiplomatie

Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben am Freitag vor dem EU-Gipfel in Gent über ihr weiteres Vorgehen in der Afghanistan-Krise beraten. Bei dem Treffen von Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) mit seinen britischen und französischen Amtskollegen, Tony Blair und Lionel Jospin, auf Einladung von Frankreichs Staatschef Jacques Chirac sei "auch über militärische Fragen" gesprochen worden, hieß es im Anschluss aus deutschen Regierungskreisen. Über den Inhalt des Gesprächs sei Vertraulichkeit vereinbart worden.

Bei dem Treffen der drei führenden europäischen Länder habe es sich nicht um einen Sondergipfel gehandelt, hieß es weiter. US-Präsident George W. Bush hatte Frankreich, Deutschland und Großbritannien um konkrete militärische Unterstützung im Krieg gegen Afghanistan gebeten. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte im Bundestag klar gestellt, dass Deutschland bereit sei, in den Krieg einzusteigen.

Afghanistan war auch zentrales Thema des informellen EU-Gipfels, der der kleinen Runde am Nachmittag folgte. Bis zum Abend wurde eine Erklärung der 15 Mitgliedsstaaten erwartet, in denen sie die von den Fachministern der EU bereits gefassten Beschlüsse unterstützen und eine größere Rolle in einem Prozess nach dem möglichen Ende des Taliban-Regimes anstreben.

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