Herbstgutachten
Wirtschaftsweise erhoffen Aufschwung im nächsten Jahr
Angeregt von der Erholung der Exporte und einer kräftigen Inlandsnachfrage erwarten die Institute für das kommende Jahr wieder eine Belebung der Konjunktur mit einem Wachstum des BIP von real 1,3 %. Diese Einschätzung entspricht im Wesentlichen den voraussichtlichen Ergebnissen der Herbstprojektion der
Bundesregierung. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen weltpolitischen Lage verweisen die Institute allerdings auch auf die Risiken, mit denen ihre Projektion behaftet ist.
Angesichts der vorgenommenen Steuerentlastungen sieht die Bundesregierung gegenwärtig keine Möglichkeit für weitere konjunkturanregende Maßnahmen, wie z.B. das von den Instituten angeregte Vorziehen der für das Jahr 2003 beschlossenen nächsten Stufe der Steuerreform. Durch die Verpflichtungen im Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt sind die nationalen Spielräume für die Bundesregierung eng begrenzt. Ein Festhalten an dieser mittelfristig soliden Politik und die rückläufige Inflation erleichtert es der Europäischen Zentralbank, mittels
günstiger geldpolitischer Konditionen ohne Gefährdung der Preisstabilität den Erholungsprozess in Europa zu unterstützen.
Die sechs Institute sind:
* Institut für Wirtschaftsforschung (ifo): www.ifo.de
* Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (ifw): www.uni-kiel.de/ifw
* Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin (DIW): www.diw.de
* Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA): www.hwwa.de
* Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen (RWI): www.rwi-essen.de
* Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH): www.iwh-halle.de
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Am 24. Okt. 2001 unter:
arbeitStichworte:
« Genetische Ressourcen für alle bewahren
Bundesregierung verabschiedet Telekommunikations-Überwachungsverordnung »

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