Kinderrechte

Terre des hommes startet Kampagne gegen Kinderhandel

Mit Infokampagnen, Hilfsprojekten und Gesetzesinitiativen will die Hilfsorganisation "terre des hommes" gegen Kinderhandel vorgehen. Kinderhandel sei nirgends statistisch erfasst, doch wir wissen, dass pro Jahr hunderttausende Mädchen und Jungen Kinderhändlern zum Opfer fallen, betonte Boris Scharlowski, Koordinator der internationalen Kampagne. Ziel für die kommenden drei Jahre sei es, die Schutz- und Hilfsangebote für Kinder zu verbessern und eine wirksame Bestrafung der Täter sicherzustellen.

Jungen und Mädchen seien zu einer begehrten Ware auf dem internationalen Markt geworden, beklagte die Hilfsorganisation. Überall auf der Welt verkauften Händler ihre Opfer als Arbeitssklaven, Prostituierte, Bettler oder auch zum Zweck der kommerziellen Adoption. Dagegen will "terre des hommes" zum einen mit Informationskampagnen vorgehen. Das Problem müsse ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gebracht werden. Zugleich forderte die Organisation die Staaten auf, existierende internationale Konventionen zum Schutz von Kindern in ihre eigene Rechtsprechung umzusetzen und diese Gesetze konsequent anzuwenden.

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