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Immer mehr Flüchtlinge aus Afghanistan

Asyl

Die Gesamtzahl der Asylbewerber wird in diesem Jahr voraussichtlich höher liegen als in 2000. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte, stieg die Zahl der Asylanträge im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,6 Prozent auf insgesamt 8.000. Von Januar bis einschließlich September seien damit 8.902 Anträge mehr gestellt worden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies entspreche einem Zuwachs von 16,1 Prozent. Im Vergleich zum August sank die Zahl der Antragsteller allerdings um 1.138 Personen (-12,5 Prozent).

Mit insgesamt 842 Erstanträgen verzeichnete das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge die höchste Zahl afghanischer Asylbewerber seit Oktober 1995. Sie machten auch den Löwenteil der anerkannten Asylberechtigten aus: 546 von insgesamt 751 positiv beschiedenen Anträgen wurden von afghanischen Staatsbürgern gestellt. Die Anerkennungsquote lag im September insgesamt bei 6,2 Prozent. 2.3415 Personen erhielten Abschiebeschutz (20 Prozent), darunter 1.080 Afghanen. 6.446 Anträge wurden abgelehnt. Weitere 2.449 Verfahren (20,3 Prozent) erledigten sich auf sonstige Weise, etwa durch Rücknahme des Antrags.

Die meisten Bewerber kamen wie bisher aus dem Irak (1.581), direkt gefolgt von der Türkei (922). Platz drei der Statistik nimmt nun Afghanistan (842) ein, vor Jugoslawien (700) und der Russischen Föderation (491).

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