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Deutschland vergab im letzten Jahr 10.000 Green Cards an Informatiker

Zuwanderung

Mehr als 10.000 ausländische Computerspezialisten in Deutschland sind mittlerweile im Besitz einer Green Card. Wie die Bundesanstalt für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte, wurden bis Ende vergangener Woche 10.054 Arbeitserlaubnisse für IT-Fachkräfte aus dem Ausland vergeben. Aus den osteuropäischen Staaten einschließlich Russlands kommen mehr als 4.200 Green-Card-Inhaber. Die größte Gruppe aus einem einzelnen Land stellen die Inder mit 2.130 Arbeitserlaubnissen.

Das Bundeskabinett befasste sich am Mittwoch in Berlin mit dem Stand und weiteren Verlauf der Green-Card-Initiative. Im Anschluss an die Kabinettsberatungen soll die Bundesanstalt für Arbeit beauftragt werden, Arbeitsgenehmigungen für eine zweite Gruppe von weiteren 10.000 Fachkräften zu erteilen. Die Green-Card-Regelung geht zurück auf eine Initiative von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) vom Frühjahr 2000. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnologien (IT) entgegenzuwirken.

Seit 1. August vergangenen Jahres können ausländische IT-Spezialisten in Deutschland eine Green Card bekommen. Voraussetzung für die auf fünf Jahre befristete Green Card ist ein Hochschul- oder Fachhochschulabschluss in einem IT-Studiengang. Alternativ reicht eine Zusage des Arbeitsgebers über ein Bruttogehalt von 100.000 Mark im Jahr.

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