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Bundesregierung nimmt Zwangsarbeiter-Stiftung in Schutz

Stiftung

Die Bundesregierung nimmt die Zwangsarbeiter-Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" vor Kritik im Zusammenhang mit Wechselkurs-Verlusten beim Umtausch in polnische Zloty in Schutz. Das Bundesfinanzministerium habe als zuständige Rechtsaufsichtsbehörde entsprechende Vorwürfe intensiv geprüft, sagte Regierungssprecher Uwe-Karsten. Danach sei das Verhalten der Stiftung nicht zu beanstanden.

Nach Auffassung der Bundesregierung müsse die Angelegenheit zwischen der Bundesstiftung und ihrer polnischen Partnerorganisation gelöst werden, fügte Heye hinzu. Er bescheinigte zugleich dem Vorstand der Bundesstiftung, "erfolgreiche Arbeit" geleistet zu haben und das "volle Vertrauen" der Bundesregierung zu genießen.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte berichtet, die Bundesstiftung stehe im Verdacht, beim Umtausch von über 1,3 Milliarden Mark in Zloty einen Schaden von mindestens 183 Millionen Mark verursacht zu haben. Dem Blatt zufolge nahm die Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf. Der Stiftungsvorsitzende Michael Jansen wies die Vorwürfe bereits am vergangenen Wochenende zurück.

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