Afghanistan-Festnahme

Shelter-Now-Mitarbeitern geht es scheinbar gut

Den in Afghanistan inhaftierten Shelter-Now-Mitarbeitern geht es nach Angaben des Auswärtigen Amtes scheinbar gut. Das Außenamt habe in der Nacht über den pakistanischen Anwalt Kontakt zu den Gefangenen gehabt. Die Bundesregierung bemühe sich nachdrücklich um die Sicherheit der Gefangenen, welche sich nun mitten im Kriegsgebiet befinden.

Das afghanische Taliban-Regime hatte vor dem US-Militärschlag angeboten, die acht ausländischen Mitarbeiter unter der Bedingung freizulassen, dass die USA nicht weiter mit Anschlägen drohen. Die vier deutschen, zwei amerikanischen, zwei australischen und 16 afghanischen Shelter Now-Mitarbeiter wurden Anfang August verhaftet. Ihnen wird christliche Missionierung vorgeworfen.

Wie Pleuger weiter mitteilte, ist die Lage in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad relativ ruhig. Der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Jürgen Chrobog, sei am Morgen zu Gesprächen nach Islamabad und Neu-Delhi geflogen. Dabei gehe es vor allem darum, die Bedingungen für die Versorgung der Flüchtlinge zu schaffen. Nach den Worten von Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye stellt die Bundesregierung kurzfristig 50 Millionen Mark für die Flüchtlingshilfe bereit.

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