Klima

Zahl der hohen Ozonwerte im Sommer 2001 mehr als verdoppelt

In diesem Sommer hat es mehr als doppelt so viele hohe Ozonwerte gegeben wie im Vorjahr. Der Schwellenwert von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde bundesweit 31 Stunden lang überschritten, so das Bundesumweltamt. Im Jahr 2000 waren es lediglich 15 Stunden. Die Experten der Behörde führen dies aber im Wesentlichen auf besondere Wetterbedingungen zurück. Insgesamt sei der Trend zu einer Verbesserung der Ozonlage in Deutschland ungebrochen. Ozonalarm und damit verbundene Fahrverbote gab es nicht.

Der Meldewert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde an 205 der 362 Messstellen in Deutschland im vergangenen Sommer überschritten. Im Vorjahr wurden noch an 233 Messstellen solche Werte gemessen. Der Trend zeige, dass hohe Ozonkonzentrationen immer mehr zu lokalen Problemen würden, sagte die Ozon-Expertin des Umweltbundesamtes, Ute Dauert. Vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen waren davon betroffen. Spitzenreiter war Kehl, wo im Sommer 112 Stunden lang der Meldewert überschritten wurde. In Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern hingegen gab es keinen einzigen meldepflichtigen Ozonwert.

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